Fahrradtour Brandenburg – Die schönsten Radtouren und Radwege Brandenburgs

Fahrradtour Brandenburg

Sie sind auf der Suche nach einer idyllischen Fahrradtour? Brandenburg eignet sich mit einer Vielzahl an ausgebauten Radwegen perfekt als Startpunkt für unterschiedlich ausgedehnte und anspruchsvolle Radtouren. Mit seinen weiten Wiesen, grünen Wäldern und blauen Seen bietet es zudem alles, was es für einen erholsamen Tag in der Natur braucht. Also nicht wie raus an die frische Brandenburger Luft und rauf auf den Drahtesel!

Rundtour am Kloster Chorin – Herrliche Backsteingotik und vorbildliches Ökodorf

Das Zisterzienserkloster Chorin gehört zu den schönsten Monumenten der Backsteingotik. Im 13. Jahrhundert erbaut, wurde es während der Reformation aufgehoben. Der berühmte Baumeister Karl Friedrich Schinkel leitete die Rekonstruktion der Klosterkirche und des Kreuzgangs. Im Sommer finden hier prachtvolle klassische Konzerte statt.

Das Kloster liegt am beschaulichen Amtssee und bildet den Ausgangspunkt dieser Rundfahrt. Vom Ostufer aus radeln Sie durch eine idyllische Allee und einen Wald, bis das Ökodorf Brodowin erreicht wird. Naturschutz und artgerechte Tierhaltung werden hier groß geschrieben. Hochwertige, vor Ort erzeugte Bio-Produkte können hier erworben werden. Weiter geht die Fahrt zum Parsteiner See und auf die Halbinsel Pehlitzwerder, wo die Grundmauern des Klosters Marienwerder zu finden sind. Zwischen uralten Bäumen können Sie hier wunderbar baden. Am Rande der rustikalen Triftstraße, deren Asphalt das alte Kopfsteinpflaster nur unzureichend bedeckt, geht es zurück zum Kloster Chorin. Diese Rundtour dauert 2 Stunden und führt knapp 23 km über flaches Land.

Auf den Spuren von Theodor Fontane – Von Gransee bis Schloss Rheinsberg

Die „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ von Theodor Fontane sind bis heute ein Klassiker der Reiseliteratur. Die Etappe 2 der Fontane-Rad-Route ist besonders interessant. Knapp 47 km lang, beginnt die Tour am Bahnhof Gransee. Entlang einer historischen Allee von Maulbeerbäumen befinden Sie sich an den Ursprüngen der preußischen Seidenraupenzucht. Denn Maulbeeren werden besonders gerne von Seidenraupen vertilgt – aber von Menschen auch! Bewundern Sie den denkmalgeschützten Baumbestand zwischen Gut Zernikow und Burow. Bei einem Abstecher nach Neuglobsow am Stechlinsee können Sie sich an Fontanes Werk „Der Stechlin“ erinnern. 

Weiter geht die Reise über das schöne Dörfchen Menz und den Roofensee bis zu Schloss Rheinsberg. Hier experimentierte Friedrich der Große mit Garten- und Landschaftsbau. Was er hier lernte, wandte er später in Sanssouci an. Kurt Tucholsky hat Schloss Rheinsberg mit seiner Novelle ein Denkmal gesetzt.

Eine lohnenswerte, längere Radtour führt von Himmelpfort über Fürstenberg und Stechlin bis nach Rheinsberg. Dazu finden Sie eine ausführlichere Beschreibung in unserem Beitrag „Fahrrad-Tour 4: Eine große Runde drehen“.

Das westliche Havelland – Bei den sieben Seen um Brandenburg

Brandenburg an der Havel gilt als Keimzelle Preußens. Die „Wiege der Mark“ liegt traumhaft im westlichen Havelland und wird umgeben von sieben Seen. Bewundern Sie die alten Stadttore und Türme der Stadtbefestigung und die prächtigen mittelalterlichen Bauwerke: Das Altstädtische Rathaus, der Dom St. Peter und Paul oder die Katharinenkirche sind mehr als einen Blick wert. Dann geht es per Drahtesel hinaus zu den idyllischen Seen: Nach Südwesten erreichen Sie den Breitlingsee, den Sie direkt am Ufer erkunden können. Ebenso wie der Wendsee, Mösersche See und all die anderen wird er von der Havel gespeist. Die Seen gehen teils ineinander über, wodurch das Umland sich zu einer wunderbaren Wasserlandschaft zusammenfügt. Radeln Sie weiter, kommen Sie zum Barockschloss Plaue und können über die Plauer Brücke das andere Havelufer erreichen. Am Silokanal entlang erreichen Sie wieder das Zentrum Brandenburgs. Die 32 km lange, einfach zu bewältigende Tour führt vollständig über befestigte Radwege.

Rund um den Stolpsee – Von Kloster Himmelpfort bis Schloss Fürstenberg

Himmelpfort trägt seinen Namen völlig zu Recht: Idyllisch am kleinen Haussee gelegen, wird das Dörfchen von mehreren Seen umschlossen. Die Radtour führt Sie von hier aus nach Fürstenberg. Dieser als „Wasserstadt“ ausgezeichnete Ort liegt malerisch an drei Seen: Röblinsee, Baalensee und Schwedtsee. Herrliche Natur findet sich allerorten, Baden und Träumen bieten sich an. Versäumen Sie nicht das liebliche Barockschloss Fürstenberg oder die Alte Burg, welche auf den Fundamenten einer Wasserburg aus dem Mittelalter errichtet ist. An Röhricht und Weiden entlang umrunden Sie den Stolpsee und kehren zum Ausgangspunkt zurück. Himmelpfort ist heute ein Ortsteil von Fürstenberg. Einst erhob sich hier ein stolzes Kloster, dessen Ruinen besichtigt werden können. Direkt an das Kloster schmiegt sich die evangelische Kirche aus dem 17. Jahrhundert. Die „Himmelspforte“ ist heute noch ein traumhaft schönes Fleckchen Erde.

Die Tour finden Sie in unserem Blogbeitrag „Fahrrad-Tour 2: Rund um den Stolpsee“ noch etwas genauer beschrieben – inkl. Google-Route und Tour-Planung auf Komoot.

Von Potsdam nach Schloss Caputh – Die Havellandschaften im Südwesten der Landeshauptstadt

In Potsdam beginnt diese 32 km lange Tour Richtung Südwesten. Auf dem Wege können Sie die wiedererstandenen Prachtbauten auf dem Alten Markt bewundern, die von der Kuppel der Nikolaikirche überragt werden. Am westlichen Ufer der Havel passieren Sie auf dem geteerten Radweg den historischen Potsdamer Luftschiffhafen. Bald erweitert sich die Havel zum Templiner See, benannt nach einem Potsdamer Ortsteil. Überqueren Sie den Fluss, der einen Knick nach Norden macht, können Sie am Ufer des Schwielowsees entlang bis nach Caputh fahren. Das zauberhafte Barockschloss direkt am See wird Ihnen gefallen. Es ist zudem eines der Highlights dieser Fahrradtour. Brandenburgs Kurfürstinnen diente es einst als Sommerresidenz. Am Ostufer des Templiner Sees geht es schließlich zurück in die Landeshauptstadt.

Auf der Trasse der alten Oderbruchbahn – Von Müncheberg nach Seelow

Bis in die 1970er Jahre fuhr ein Zug ins Oderbruch. Er passierte dabei eine landschaftlich schöne Strecke zwischen Müncheberg und Seelow entlang der Märkischen Schweiz. Diese stillgelegte Trasse fungiert heute als Radweg. Der reizvollste Streckenabschnitt ist etwa 41 km lang. Bevor Sie starten, sollten Sie sich das Städtchen Müncheberg mit dem Berliner Torturm anschauen, der im Volksmund „Pulverturm“ heißt. Entlang der mittelalterlichen Stadtmauer können Sie die Altstadt umrunden. Am Küstriner Torturm, dem „Storchenturm“ vorbei radeln Sie Richtung Frankfurt und wechseln dann nach links auf den asphaltierten Radweg. Bald erreichen Sie Gut Behlendorf. Immer geradeaus geht es zum Heinersdorfer See, wo Sie sich im kühlen Nass erfrischen können. Über Hasenfelde und Falkenhagen kommen Sie entlang mehrerer lieblicher Seen bis nach Lietzen-Nord. Hier, im Herzen des Märkischen Oderlandes können Sie die alte Komturei der Tempelritter bewundern, eine echte Zeitreise ins Mittelalter. Am beschaulichen Neuentempel vorbei wird schließlich der Zielort Seelow erreicht.

Unterwegs auf dem Elberadweg – Zwischen Wittenberge und Lenzen

Ein besonders schöner Abschnitt auf dem Elberadweg verläuft zwischen Wittenberge und Lenzen. Diese 34 km lange Strecke liegt im Nordwesten Brandenburgs. Vom Bahnhof Wittenberge fahren Sie direkt zum Fluss, zu einem gut ausgebauten Weg auf die Deichkrone. Dort behalten Sie die grandiose Übersicht! Auf einem Großteil der Strecke liegt Niedersachsen am gegenüberliegenden Ufer. In der Prignitz werden Sie viele Störche sehen, die auf den Feuchtwiesen nach Nahrung suchen oder klappernd über Ihnen kreisen. Im beschaulichen Örtchen Lenzen mit seinen Fachwerkhäusern können Sie die Burg bewundern, deren ältesten Teile fast tausend Jahre alt sind. Die Löcknitz im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe kann per Kanu erlebt werden, so dass sich eine Übernachtung in Lenzen anbietet. Einen Kanuverleih gibt es vor Ort. Zurück fahren Sie auf der gleichen Strecke fahren oder alternativ etwa 50 km auf ruhigen Straßen durch Perleberg.

Auf dem Gurkenradweg durch den Spreewald – Zwischen Lübben und Burg

Die Spreewälder Gurken sind legendär. In Essig eingelegt sind sie ein Gedicht. Die Gurke gibt auch einem Radweg den Namen, der über 260 km durch die Niederlausitz führt. Eine besonders schöne Etappe beginnt in Lübben. Lassen Sie sich von der Altstadt und dem Schloss bezaubern. Radeln Sie Richtung Lübbenau aus der Stadt hinaus, befinden Sie sich zwischen der Spree und einem Kanal. In der Lübbenauer Altstadt können Sie geschichtsträchtige Bauwerke bestaunen. Ganz in der Nähe in Lehde sind das Freilandmuseum mit seinen alten Gehöften und das Gurkenmuseum einen Besuch wert. Außerdem beginnen am Lübbenauer Großen Hafen unvergessliche Kanufahrten. Lassen Sie sich durch zauberhafte Fließe mit schattenspendenden Erlenwäldern staken. Danach radeln Sie durch schöne Alleen weiter bis nach Burg, dem Ziel dieser Etappe, die gemütliche 28 km lang ist.

Durch den Naturpark Dahme-Heideseen – Die Seenrundtour um Prieros

Knapp 20 km südöstlich von Königs Wusterhausen an der Berliner S-Bahn beginnt in Prieros diese Radtour durch den Naturpark Dahme-Heideseen. In der Alten Schule können Sie sich im Naturschutzzentrum über diese prachtvolle Landschaft mit den vielen Seen informieren. Auf den sandigen Böden gedeihen Kiefern- und Traubeneichenwälder. Auch Sandtrockenrasen und Moore gibt es hier. Seltene Tiere wie Eisvogel oder Fischotter können Sie mit etwas Glück beobachten. Ein Heimatmuseum befindet sich in einem pittoresken Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert. 

Auf der Tour passieren Sie das Gestüt Prieros, auf dem edle Trabrennpferde gezüchtet werden. Die 45 km lange Strecke führt von Prieros über Kolberg, Streganz am Gutssee bis nach Schwerin. Entlang des Dorbrasees und durch den Wald geht die Reise weiter über Kehrigk bis an den Neuendorfer See. Die weiteren Stationen sind: Groß Eichholz, Münchehofe und Hermsdorf. Hier überqueren Sie den Fluss Dahme und kehren auf dem Mühlenweg zum Ausgangspunkt Prieros zurück, reine Fahrtzeit knapp 3 Stunden.

Unterwegs im Naturpark Uckermärkische Seen – Nach Lychen und Templin

Sanft gewellt erstreckt sich die Uckermark im Nordosten Brandenburgs. Von der Eiszeit geprägt, gibt es hier zahllose Seen, aber auch Moore und Endmoränenhügel von bis zu 120 Metern Höhe. Einen guten Einblick in diese abwechslungsreiche Landschaft bekommen Sie, wenn Sie von Himmelpfort aus entlang des Moderfitzsees und des Lychener Sees in die alte Flößerstadt radeln. Vielleicht haben Sie Zeit, in Lychen das Flößereimuseum oder die archaisch wirkende mittelalterliche Kirche St. Johannes zu besuchen. Die Uferlandschaften entlang des Zenssees und Platkowsees werden Sie genießen, bis Sie über Alt-Placht mit seinem Fachwerkkirchlein den Templiner Ortsteil Gandenitz erreichen. 

Die Fahrradstraße führt schließlich bis nach Templin. Hier lohnt es sich, zu verweilen: Bewundern Sie das altehrwürdige Berliner Tor im Stile der Backsteingotik und die vollständig erhaltene Stadtmauer, aber auch das barocke Rathaus! Auf dem Rückweg fahren Sie durch das Naturschutzgebiet „Kleine Schorfheide“50 km lang ist diese wunderschöne Radwanderung.

Weitere Informationen und einen genaueren Routenvorschlag finden Sie in unserem „Beitrag Fahrrad-Tour 3: Der kleine Drei-Städte-Trip“.

Herrschaftliche Schlösser und Gärten erkunden – Von Sanssouci über Lehnin nach Götz

Der Potsdamer Park Sanssouci ist Ausgangspunkt dieser 35 km langen Tour. Bewundern Sie vor dem Start die Orangerie, das neue Palais, das Chinesische Teehaus und natürlich Schloss Sanssouci selbst. Die Radtour beginnt am Bahnhof Park Sanssouci, dem ehemaligen „Kaiserbahnhof“. Halten Sie sich an den Wegweiser „Werder/Wildpark-West“ und fahren ab Geltow am Großen Zernsee entlang Richtung Petzow. Hier haben Sie einen wunderbaren Blick über die Havel, den Berliner Obstgarten Werder und den Schwielowsee. Ab Schloss Petzow fahren Sie weiter über Bliesendorf auf Radwegen und Straßen bis nach Lehnin. Die Lehniner Klosterkirche gehört zu den Kleinodien der Backsteingotik und ist unbedingt einen Aufenthalt wert. Die letzten Kilometer führen über Nahmitz, den Netzener See und Trechwitz bis nach Schenkenberg. In Götz haben Sie Bahnanschluss und die Tour geht nach knapp 4 Stunden Fahrtzeit zu Ende.

Der Havelland-Radweg – Durch Auen und Wiesen von Spandau bis Havelberg

Theoretisch sind die 143 km auf dem Havelland-Radweg zwar an einem Tag machbar, aber eigentlich sollten Sie mindestens eine Übernachtung einplanen. Los geht es in Berlin-Spandau mit seiner geschichtsträchtigen Zitadelle. Sie radeln durch den Krämer Forst mit seinen Kiefern- und Laubmischwäldern und durch kleine Dörfer bis nach Nauen. Dieses Ackerbürgerstädtchen mit wunderschöner Altstadt wird Ihnen gefallen. Die Radtour ist „ein weites Feld“: Aus Theodor Fontanes „Effi Briest“ stammt diese Formulierung, der auf seinen Wanderungen hier hindurch kam. So werden Sie endlos scheinenden Wiesen und Feldern begegnen und immer wieder die Auen und Luche des Havellandes bewundern. Luche sind vermoorte Niederungen. Lassen Sie es gemütlich angehen, und Sie werden dem Zauber dieser Landschaften erliegen! Von Hügeln aus können Sie das Havelland überblicken. 

Ab Nauen geht die Reise weiter über Ribbeck, Paulinenaue im Havelländischen Luch und Rathenow bis zur alten Hansestadt Havelberg in Sachsen-Anhalt. Hier mündet die Havel in die Elbe und diese herrliche Radwanderung ist zu Ende.

Der Norden Brandenburgs – Unterwegs im Ruppiner Land

Startpunkt dieser 63 km langen Radtour ist Neuruppin. Auf gut ausgebauten Radwegen entdecken Sie den Ruppiner See sowie die Landschaft um Lindow und den Vielitzsee. Zunächst lohnt es sich, Neuruppin anzusehen, denn hier wurde Theodor Fontane geboren, sein Geburtshaus steht noch. Die Stadt wird vom Klassizismus geprägt. Zauberhaft ist der Tempelgarten mit seinem Apollo-Tempelchen. 

Die Radtour führt am Ruppiner See Richtung Süden. Sie verläuft auf Radwegen und wenig befahrenen Straßen. Kleine Ortschaften wie Dammkrug werden passiert, bis Sie zum Ruppiner Kanal kommen, der bei Anglern beliebt ist. Über Felder und dichte Wälder erreichen Sie Herzberg mit seiner uralten mittelalterlichen Wehrkirche. Dann gelangen Sie an den stillen Vielitzsee mit grandiosem Ausblick, ein perfekter Ort für eine ausgedehnte Rast. Dies gilt allerdings auch für das Städtchen Lindow, wo sich die Ruinen eines Klosters pittoresk in einem Park erstrecken. Hinter dem beschaulichen Alt-Ruppin erreichen Sie wieder den Ruppiner See und den Ausgangspunkt dieser knapp dreistündigen Tour.

Durch die Uckermark – Von Prenzlau bis zur Oder

Der 290 km lange Uckermärkische Radrundweg ist die beste Möglichkeit, die Uckermark auf dem Drahtesel zu erkunden. Sie können ihn auch auf Teilstrecken befahren. Er führt auf Radwegen und ruhigen Straßen durch den Nordosten Brandenburgs.

Startpunkt für diese Radtour ist Prenzlau mit seiner prachtvollen gotischen Marienkirche. Über beschauliche Örtchen wie Basedow und Boitzenburg geht es zunächst Richtung Nordwesten nach Fürstenwerder. Ab Schulzenhof fahren Sie auf einer hügeligen Landschaft zum Großen Parmensee. Am Breiten Luzin entlang erreichen Sie die traumhaft schöne Feldberger Seenlandschaft in Vorpommern. In Triepkendorf wenden Sie sich nach Süden Richtung Lychen, Gandenitz und Templin. Am Lübbesee entlang erreichen Sie Gollin und das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin. In Wolletz lohnt sich das NABU-Naturerlebniszentrum. Über Kerow kommen Sie in das Städtchen Angermünde mit seiner bezaubernden Altstadt. Sie nähern sich nun der Oder und fahren über Stolpe bis nach Schwedt und Gatow. Über Blumenhagen, Passow, Gramzow und Blankenburg geht es am Ober- und Unteruckersee zurück nach Prenzlau.

Auf den Spuren der Kraniche – Die Kranichradtour im Unteren Odertal

Eine exzellente Möglichkeit, die Auenlandschaften im Odertal zu erkunden, ist die 74 km lange Kranichradtour. Dieser Rundweg führt zunächst von Gatow nach Vierraden. Bei Kunow und Hohenfelde überblicken Sie weites Land und sanfte Hügel. Ab Kummerow geht es auf wenig befahrenen Straßen über Schloss Schönow bis nach Blumberg. An Obstbäumen entlang fahren Sie bis zum Mühlenberg, wo die Bockwindmühle schon von weitem grüßt. Zwischen Petershagen und Schönfeld können Sie Kraniche beobachten.

Ab Tantow beginnt der Nationalpark Unteres Odertal. Auf einer Lindenallee erreichen Sie über Mescherin das kleine Städtchen Gartz an der Oder. Im Gartzer Schrey, einer Endmoränenlandschaft direkt an der polnischen Grenze werden Sie die Natur besonders lieben. Er heißt vielleicht so, weil man hier im Frühjahr und Herbst nicht nur Kraniche, sondern auch viele Enten- und Gänsearten sowie Singschwäne sehen und hören kann. Besuchen Sie die Altstadt von Gartz, bevor es an der Westoder bis nach Friedrichsthal geht. An Kiefern entlang erreichen Sie die Nationalparkschule Teerofenbrücke. Zwischen der Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße und den idyllischen Oderauen kehren Sie schließlich nach Gatow zurück.

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