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Brot im Römertopf backen (Römertopf-Brot)

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Brot backen ist aufwendig! Halt, das stimmt doch gar nicht. Mit diesem Rezept fürs Brot backen im Römertopf aus der Sullivan Street Bakery in New York, wird Brot backen zum Selbstläufer. Wobei wir das so auch nicht ganz unterschreiben können, der Teig muss immerhin 18 Stunden gehen. Unter’m Strich muss man aber definitiv kein Virtuose des Bäckerhandwerks sein, um frisches, knuspriges und unglaublich leckeres Brot zu backen.

Der Clou (das Geheimnis) ist ein Römertopf, in dem das Brot gebacken wird. Somit ahmt man einen Steinbackofen nach. Des Weiteren ist die lange Ruhezeit ausschlaggebend für dieses Brot. Die Hefe wird nicht in warmem Wasser aufgelöst, stattdessen verrührt man sie mit kaltem Wasser und gibt ihr die Zeit, die sie braucht.

Zutaten für das Brot im Römertopf

  • 400g Weizenmehl Typ 550
  • 8g Salz
  • 1-2g Trockenhefe
  • 300g kaltes Wasser
  • Mehl zum Bestäuben
  • Römertopf mit Deckel
  • Grosses Tuch

Zubereitung im Römertopf

Schritt 1

Mehl, Salz und Hefe in eine große Schüssel geben und gut durchmischen. Kaltes Wasser hinzugeben und ca. 30 Sekunden mit einem Holzlöffel oder der Hand zu einem feucht klebrigen Teig formen. Anschließend die Schüssel mit einem Tuch oder Teller abdecken und den Teig bei Zimmertemperatur (etwa 23 Grad) für 14 Stunden ruhen lassen. Der Teig ist fertig, sobald Blasen an der Oberfläche auftreten und sich sein Volumen verdoppelt hat.

Schon gewusst: Das lange Ruhen des Teiges gibt ihm erst seinen verführerischen Geschmack. Darum ist Geduld das A und O dieses Rezepts.

Schritt 2

Bestäuben Sie nun die Arbeitsfläche mit etwas Mehl und kratzen Sie den Teig  mit einer Teigspachtel langsam aus der Schüssel – er sollte klebrig sein. Wenn der Teig auf der Arbeitsfläche liegt, Hände oder eine Teigspachtel leicht mit Mehl bestäuben, um den Teig von außen zur Mitte stupsen und falten. Mit Stupsen und Falten meinen wir die Ausübung kurzzeitigen Drucks gegen den Teig, sodass die Seitenränder angehoben werden. Dies hat das Ziel den Teig etwas runder zu machen.

Schritt 3

Nun das Tuch ausbreiten und mit etwas Mehl bestäuben. Mit den Händen oder einer Teigspachtel den Teig (mit der gefalteten Seite nach unten) vorsichtig auf das Tuch legen. Geben Sie etwas Mehl auf den Teig und binden Sie die Enden des Tuches locker zusammen. Nun muss der Teig im Tuch erneut bei Zimmertemperatur für 1 bis 2 Stunden ruhen.

Schritt 4

30 Minuten bevor der Teig fertig geruht hat, können Sie bereits den Ofen auf 250°C vorheizen und zeitgleich den Römertopf (mit Deckel) auf die Schiene stellen. Anschließend den vorgeheizten Römertopf sehr vorsichtig (extrem heiß) aus dem Ofen nehmen und den Deckel anheben. Den Innenboden des Römertopf mit reichlich Mehl bestäuben und den Teig mit der gefalteten Seite nach oben aus dem Tuch gleiten lassen. Legen Sie den Deckel wieder auf den Topf und lassen Sie das Brot für 30 Minuten backen.

Schritt 5

Nach 30 Minuten den Deckel des Römertopfes abnehmen und das Brot bei 220°C weiter backen, bis es eine schöne braune Farbe hat (etwa 15 bis 30 Minuten). Heben Sie nun das Brot aus dem Topf und lassen Sie es auf einem Gitter auskühlen. Mit dem Anschneiden warten, bis es komplett ausgekühlt ist (etwa 1 Stunde).

Zusätzliche Info: Sie können das Brot nach Belieben auch mit Kümmel oder Fenchelsamen, aller Art Gewürzen, Nüssen oder Kräutern verfeinern. Wenn Sie Roggenmehl oder eine andere Mehlsorte bevorzugen, ersetzen Sie einfach 100 g Mehl mit eurer Lieblingssorte (300g Typ 550 + 100g Wunschmehl).

Dunkles Brot im Römertopf gebacken
Ein leckeres selbst gebackenes Brot aus dem Römertopf wird Sie und Ihre Liebsten begeistern.

Sommersalat mit Kartoffel-Croutons und Bacon

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Endlich ist die Natur komplett erwacht und zeigt sich von ihrer schönsten Seite. Zeit für uns, die Grill- und Gartensaison wieder zu eröffnen. Sie suchen noch nach einem leckeren Rezept für Ihre Gäste, möchten aber bei schönem Wetter nicht den halben Tag in der Küche verbringen? Dann wäre vielleicht ein frischer Sommersalat genau das Richtige. Probieren Sie doch zum Beispiel mal einen Spinatsalat mit Kartoffel-Croutons und knusprigem Bacon. Ihre Lieben werden begeistert sein!

Zutaten für 4 Personen

4 Scheiben Bacon
3 kleine, festkochende Kartoffeln
5 El Olivenöl
12 Kirschtomaten
500 g Büffelmozzarella
150 g Frühlingsspinat
Einen halben Bund Schnittlauch
1 Tl grober Senf
1 Tl Dijon-Senf
3 El Weißweinessig
1,5 El flüssigen Honig
1 Tl getrockneter Oregano
Salz
Pfeffer

Zubereitung

Damit der Sommersalat gelingt, sollten Sie 30 Minuten Vorbereitungszeit plus 20 Minuten Garzeit einplanen. Und so geht‘s: Den Bacon in einer beschichteten Pfanne solange von beiden Seiten braten, bis er schön knusprig ist. Aus der Pfanne entnehmen und auf Küchenpapier legen, damit er abtropfen kann. Drei Kartoffeln gründlich waschen, anschließend in etwa 1 cm große Würfel schneiden. 2 El Öl in die Baconpfanne geben und heiß werden lassen. Die Kartoffelwürfel darin etwa 10-12 Minuten lang bei mittlerer Hitze anbraten. Durch häufiges Wenden erreichen Sie eine gleichmäßige und leichte Bräune. Währenddessen die Kirschtomaten in zwei Hälften schneiden, den Mozzarella gut abtropfen lassen und anschließend in kleine Stücke zupfen.

Den Schnittlauch klein schneiden. Sowohl den groben Senf als auch den Dijon-Senf zusammen mit Essig, Honig, 2 El Wasser und dem restlichen Öl verquirlen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und den Schnittlauch untermischen. Den Spinat gründlich waschen und trocken schleudern.

Erst in der letzten Minute den Oregano über die Kartoffelwürfel geben und mit Salz würzen. Die Kartoffeln aus der Pfanne nehmen und auf Küchenpapier gut abtropfen lassen. Den Spinat, die Kirschtomaten und den Mozzarella auf vier Teller aufteilen. Alles mit dem Dressing verfeinern. Zusammen mit dem Bacon und den Kartoffelwürfeln bestreut servieren. Dazu empfehlen wir frisches Baguette. Lassen Sie es sich schmecken!

Übrigens: Wenn Sie einmal nicht so viel Zeit haben sollten, nehmen Sie doch anstatt der Kartoffeln einfach Brotwürfel. Diese in Olivenöl mit Oregano schön kross braten. Lecker!

Ostern trifft Spargelzeit

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Wenn die Osterzeit in die Spargelsaison fällt, sind Hochgenüsse der Extraklasse garantiert. Wer bei der Wahl seiner Osterrezepte auch auf das feine Edelgemüse setzt, tut nicht nur seinem Gaumen, sondern auch seiner Gesundheit während der Schlemmertage viel Gutes. Hier punktet besonders der grüne Spargel, denn im Vergleich zum weißen Spargel verfügt er über einen intensiveren Geschmack und deutlich mehr Nährstoffe: ein hoher Gehalt an Vitamin C und Betacarotin sowie Vitamine der B-Gruppe, darunter zum Beispiel Folsäure (Vitamin B9). Auch in puncto Eiweiß hat das Stangengemüse einiges zu bieten. Und das bei einem niedrigen Kalorienanteil und einem verschwindend geringen Fettgehalt.

Sie sind überzeugt und jetzt auf der Suche nach einem leckeren Rezept zu Ostern mit Spargel für Ihre Gäste? Dann haben wir vielleicht eine Idee für Sie: Hähnchengeschnetzeltes mit grünem Spargel.

Zutaten für 4 Personen

500 g grüner Spargel
500 ml Klare Gemüsebrühe
500 g Hähnchengeschnetzeltes
140 g Butterschmalz
Salz
Pfeffer
100 ml Weißwein, zum Beispiel Sauvignon Blanc
150 g Crème fraîche (klassisch)
3 EL heller Saucenbinder
1 Bund Schnittlauch
Muskatnuss, gemahlen

Zubereitung

Dieser Gaumenschmaus lässt sich schnell und einfach zubereiten. Sie müssen nur etwa 25 Minuten einplanen. Und so geht es: Das untere Drittel des Spargels vorsichtig schälen. Die Enden ganz abschneiden. Jede Stange in etwa 4 − 5 cm lange Stücke schneiden. Die Gemüsebrühe zum Kochen bringen, damit der Spargel 4−5 Minuten darin garen kann. Anschließend abgießen und die schmackhafte Brühe dabei vollständig auffangen.

Danach wird das Hähnchengeschnetzelte im heißen Butterschmalz goldbraun angebraten. Am besten gelingt dies, wenn das Hähnchenfleisch nach und nach in kleinen Portionen zubereitet wird. Jeweils mit Salz und Pfeffer abschmecken und aus der Pfanne nehmen. Zum Ablöschen des Bratensatzes schließlich den Weißwein und 300 ml Spargelbrühe verwenden. Alles bei offenem Deckel für 5 Minuten köcheln lassen.

Jetzt die Crème fraîche unterrühren. Die Soße mit Soßenbinder binden und mit Salz, Pfeffer und etwas von der gemahlenen Muskatnuss verfeinern. Den Spargel zusammen mit dem Fleisch in dem Saft erhitzen. Den Schnittlauch klein schneiden, über Spargel und Fleisch streuen und den Gästen servieren. Dazu empfehlen wir einen gut gekühlten trockenen Weißwein.

Als Dessert: Apfel-Crêpes

Apfel Crêpes als Dessert

2 Eier
2 Äpfel
2 EL Ahornsirup
250 ml Frischmilch (3,5% Fett)
100 g Weizenmehl (Typ 405)
50 g Zucker
etwas Salz
3 EL Butter
1 EL Puderzucker

Die Äpfel schälen und vierteln. Anschließend das Kerngehäuse entfernen und die Äpfel in Scheiben schneiden. Etwas Butter in einer Pfanne zum Schmelzen bringen und die Apfelspalten darin anbraten. Den Ahornsirup über die Äpfel träufeln.

Zwei Eier, Zucker, Mehl, Milch und eine Prise Salz mithilfe eines Schneebesens verrühren.
In einer zweiten Pfanne die restliche Butter schmelzen lassen und die Crêpes nacheinander backen.
Die fertigen Crêpes mit den Apfelscheiben garnieren, mit Puderzucker bestreuen und servieren. Wir wünschen Ihnen und Ihren Lieben guten Appetit!

Lust auf mehr?

Sie möchten nicht selbst kochen? Dann begrüßen wir Sie gerne in unserem hoteleigenen Restaurant zu einem gemütlichen Ostermenü. So können Sie Ostern ganz Ihren Lieben widmen und sich nach Lust und Laune von uns verwöhnen lassen!

Salat mit Wassermelone

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Nach den heißen Temperaturen der letzten Tage kommt ein erfrischendes Rezept mit Wassermelone gerade recht. Der hohe Wassergehalt von rund 95 % macht die Wassermelone zu einem saftigen, kalorienarmen und gesunden Genuss. Trotz ihrer Süße ist sie zuckerarm. Die Kombination mit Gurke, Minze, Rucola und Erdnüssen verleiht diesem leichten Salat für den Sommer seine ganz besondere Note. Die Zubereitung ist simpel und schnell.

Zutaten für 4 Personen

1 kg Wassermelone
100 g Rucola
1 Salatgurke (ca. 350 g)
1 Bund frische Minze
60 g Erdnüsse

Für die Salatvinaigrette

Saft von 1 Zitrone
3 EL Rapsöl
2 EL Honig
1 Prise Salz

Zubereitung

Den Rucola waschen, trocknen, in mundgerechte Stücke schneiden und in eine Schüssel geben. Die gewaschene Salatgurke in Würfel schneiden und zum Rucola geben. Die Wassermelone halbieren, in Scheiben schneiden, die Schale entfernen, das Fruchtfleisch entkernen und würfeln. Die Melonenwürfel in die Schüssel geben. Frische Minzeblätter von den Stängeln zupfen, mit Wasser abspülen, trocken tupfen und zum Salat geben. Größere Minzeblätter ggf. zerkleinern. Die Erdnüsse aus der Schale lösen und beiseite stellen.

Für die Vinaigrette den Saft von 1 Zitrone auspressen. Den Zitronensaft und 3 EL Rapsöl in ein Schälchen geben und mit 2 EL Honig und einer Prise Salz gut verrühren. Die Vinaigrette über den Salat geben und alle Zutaten vorsichtig unterheben. Nun den Wassermelonen-Salat auf 4 tiefen Salattellern anrichten und mit den Erdnüssen bestreuen. Beachten Sie, dass der Salat mit Wassermelone aufgrund des hohen Wassergehalts der Melone schnell verwässert. Deshalb servieren Sie den Salat sofort, sobald er fertig ist. Heben Sie den Salat erst kurz vor dem Servieren unter. Noch ein Tipp: Kalt schmecken Wassermelonen am besten. Geben Sie die Melone am besten 1 Stunde vor Zubereitung des Salats halbiert in den Kühlschrank.

Lust auf mehr?

Entdecken Sie auch unser hoteleigenes Restaurant, welches mit mehr vitalen und saisonal inspirierten Gerichten aufwartet und seinen Gästen eine frische und regionale Küche bietet. Denn auch die Sommersaison im Restaurant des Landhaus Himmelpfort am See hält für Sie ganz besondere Erfahrungen bereit.

Frischer Sommersalat

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Dieses leichte Gericht mundet nicht nur sommerlich gut, sondern macht auch noch fit und vital für die warme Jahreszeit. Der verführerische Sommersalat kommt würzig und fruchtig daher. Die kleinen Blätter des Feldsalats sind höchst kalorienarm. Rucola, Avocados, Cranberries und Walnüsse gelten als besonders gesund. Der Salat ist einfach und schnell zuzubereiten und steckt zugleich durch die Kombination von Ziegenfrischkäse, Honig, Cranberries und Walnüssen voller Raffinesse. Probieren Sie einfach mal diesen besonderen Sommersalat aus knackigen, grünen Salaten und Avocados mit Honig-Ziegenfrischkäse, Cranberries und Walnüssen selber aus.

Zutaten für 4 Personen

200 g Feldsalat
100 g Rucola
2 reife Avocados
200 g Ziegenfrischkäserolle oder Ziegenfrischkäse-Taler
20 g getrocknete Cranberries
20 g Walnusskerne

Für die Salatvinaigrette

3 EL Himbeeressig
3 EL Walnussöl
Salz und Pfeffer
4 EL Honig

Zubereitung

Den Ziegenfrischkäse 1 Stunde zuvor aus dem Kühlschrank nehmen, damit er nicht zu kalt ist und sein volles Aroma entfalten kann. Die Ziegenkäserolle in Scheiben schneiden bzw. die Ziegenkäsetaler in eine flache Schale legen.

Für die Vinaigrette 3 EL Himbeeressig und 3 EL Walnussöl in eine Schale geben und mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer aus der Mühle und 4 EL Honig so lange gut verrühren, bis sich alle Zutaten zu einem homogenen Dressing verbunden haben. Nun den Ziegenfrischkäse mit einem Teil der Vinaigrette begießen und 1 Stunde bei Zimmertemperatur marinieren.

Den Feldsalat waschen, verlesen und die Enden abschneiden. Mit dem Rucola ebenso verfahren. Den Feldsalat in mundgerechte Stücke schneiden und auf Tellern anrichten. Den Rucola ebenfalls mundgerecht auf dem Feldsalat anrichten. Die reifen Avocados schälen, halbieren und den Kern entfernen. Das Fruchtfleisch der Avocados in Würfel schneiden und auf Feldsalat und Rucola verteilen. Die Vinaigrette über den Salat träufeln. Die fertig marinierten Ziegenfrischkäsetaler auf den Salattellern dekorativ anrichten. Zum Abschluss die Cranberries und die Walnusskerne über den Sommersalat streuen.

Lust auf mehr?

Entdecken Sie auch unser hoteleigenes Restaurant, welches mit mehr vitalen und saisonal inspirierten Gerichten aufwartet und seinen Gästen eine frische und regionale Küche bietet. Denn auch die Sommersaison im Restaurant des Landhaus Himmelpfort am See hält für Sie ganz besondere Erfahrungen bereit.

Smoothie Grüne Wiese

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Smoothies, die Trend-Getränke aus Obst und Gemüse schmecken nicht nur gut sondern sind auch sehr gesund. Viel Spaß mit unserem Rezept des Monats im April: „Grüne Wiese“

Zutaten für ca. 750ml

300ml Apfelsaft
20 Weintrauben
1 Baby-Ananas
1 Limette
1 Kiwi
Rucola
Babyspinat

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Zubereitung

Die Hälfte der Ananas von Strunk und Schale befreien und anschließend kleinschneiden. Kiwis halbieren und das Fruchtfleisch mit einem Löffel auslösen. Die Limette ebenfalls halbieren und etwas Limettensaft auspressen.

Alle Zutaten in einen Mixer geben und gut pürieren. Rucola und Spinat je nach persönlichem Geschmack dosieren. Wir empfehlen mit wenigen Blättern anzufangen, damit der Smoothie noch schön süß bleibt. Nach dem Pürieren durch ein Sieb geben, eingießen und genießen.

Hier gibt’s das Ganze nochmal als Video

Hausgemachte Spinatknödel

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Nachdem wir in diesem Monat einen in nussiger Butter geschwenkten Spinatknödel im Rahmen des Landhaus-Menüs serviert haben, möchten wir Ihnen nun das Rezept vorstellen. Die Knödel können Sie ohne großen Aufwand zuhause nachkochen. Ein herrlicher Genuss für die Adventszeit.

Zutaten

200g getrocknetes Weißbrot
250g Blattspinat
2 Eier
1 mittelgroße Zwiebel
40g Parmesan gerieben
75ml Milch
2 Esslöffel Semmelbrösel
100g Butter

Zubereitung

Weißbrot in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden und in etwas Butter glasig anschwitzen. Den Blattspinat zupfen, waschen und zu den glasigen Zwiebelwürfeln geben, würzen mit Salz und Muskat.

Den Spinat auskühlen lassen. In der Zwischenzeit die Milch aufkochen und über die Weißbrotwürfel geben. Anschließend für 20 Minuten einweichen lassen.

Nach 20 Minuten den Spinat, Parmesan, Semmelbrösel und Eier unter die Weißbrotwürfel geben und per Hand durchmischen. Anschließend mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Sollte die Masse noch zu feucht sein, einfach noch einige Semmelbrösel hinzugeben. Nun 8 Knödel aus dieser Masse formen, dabei die Hände immer mit etwas Wasser anfeuchten.

Einen Topf mit gesalzenem Wasser zum Kochen bringen. Auf niedrige Temperatur zurückdrehen und die Knödel einlegen. Dann für 15 Minuten auf niedriger Stufe köcheln lassen. Kurz vor Ende Butter in eine Pfanne geben und bei mittlerer Hitze bräunen. Die Knödel aus dem Wasser nehmen, abtropfen lassen und in die gebräunte Butter geben. Wir genießen die Knödel besonders gerne mit pochierten Ei oder einem Spiegelei.

Spitzwegerichsirup – Hustensaft

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Mittlerweile ist es wieder kalt geworden in Deutschland, dabei sitzen wir mental noch in kurzer Hose auf der Seeterasse des Landhauses. Mit der Kälte kommen leider auch wieder die unangenehmen Nebeneffekte: Erkältungen, Husten, Schnupfen. Zum Glück hat unser Küchenchef ein wunderbares Rezept für natürlichen Hustensaft gezaubert, der Halsschmerzen lindert und die Heilung ankurbelt. Wir freuen uns auf Ihre Berichte.

Zutaten

100g Spitzwegerichblätter
500g Bio Zucker
750ml Wasser
150g Bio Honig
1 Bio Zitrone
1/2 Bio Orange
10g frisch geriebene Ingwerwurzel

Zubereitung

Die Spitzwegerichblätter waschen und abwechselnd mit insgesamt 125g Zucker in ein Glas schichten. Das Glas verschließen und an einen warmen, möglichst sonnigen Platz stellen. Am nächsten Tag, wenn sich die Blätter und der Zucker im Glas etwas gesetzt haben, das Prozedere noch einmal wiederholen. Nun allerdings das Glas (wieder an einem warmen sonnigen Platz) für ca 2-4 Wochen stehen lassen.

Diese Mischung sollte nach Ablauf der 2-4 Wochen vergoren sein. Die vergorene Mischung anschließend in einen Entsafter geben. Nun 250g Zucker mit dem Wasser, Scheiben von Zitrone und Orange und dem geriebenen Ingwer aufkochen, alles absieben und weiter kochen, bis der entstehende Sirup bis zur Hälfte reduziert ist.

Geben Sie jetzt den Saft der entsafteten Spitzwegerichblätter zur Zuckermischung und kochen Sie alles erneut, bis ein dickflüssiger Sirup entstanden ist. Nun noch den Honig hinzufügen und in eine Flasche abfüllen. Der Sirup sollte kühl und dunkel gelagert werden.

Zur Dosierung empfehlen wir 3 bis 5 mal täglich einen Teelöffel des Sirups.

Tofu selbst hergestellt

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Wie angekündigt widmen wir uns in diesem Monat der Herstellung von Tofu, einem ursprünglich chinesischen und darüber hinaus asiatischem Nahrungsmittel. Seine Geschichte reicht vermutlich über 2000 Jahre zurück, bei uns kennen ihn die meisten allerdings erst seit einigen Jahren. Dabei ist er gesunde und vielseitig einsetzbar. Eine leckere vegetarische (in unserem Rezept mit Ei) oder vegane Alternative zum Fleisch.

Zutaten

Schale von 1 Ei
5 Esslöffel Essig
1,2 l Sojamilch (Hier geht’s zum Rezept)

Zubereitung

Die Schale vom Ei in den Essig bröseln und für 3 Tage im Kühlschrank stehen lassen. Nach 3 Tagen durch ein Haushaltstuch (Zewa) und Sieb abseihen.

Nun die Sojamilch auf 80 Grad Celsius erhitzen und den Essig dazugeben. Anschließend für 10 Minuten bei konstanter Temperatur köcheln lassen.

Die Masse trennt sich und nach 10 Minuten den Tofu in ein mit Leinen ausgelegtes Sieb geben. Danach abdecken und beschweren. Nach 30 Minuten in kaltes Wasser geben und auskühlen lassen.

Der Tofu kann nun direkt genossen werden. Wenn Sie ihn lieber aufbewahren möchten geht das am besten in Wasser eingelgt. Dabei darauf achten, das Wasser täglich zu wechseln. Maximale Haltbarkeit ist 5 Tage.

Sollte der Tofu mit fertiggekaufter Sojamilch hergestellt werden, so ist seine Farbe gräulich-braun. Mit der selbst hergestellten Sojamilch bekommt er eine schöne helle gelbliche Farbe und der Geschmack ist wunderbar nussig und abgerundet.

Sojamilch selbst gemacht

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Passend zu unserem Landhaus-Menü im September möchten wir Ihnen bereits im August zeigen, wie einfach man selbst Sojamilch herstellen kann. Freuen Sie sich bereits auf das Rezept des Monats im September denn dann geht es an die Tofu Herstellung.

Zutaten für 1,2l Sojamilch

250g Sojabohnen
1450ml Wasser (aufgeteilt in 2 Gefäße zu 750ml und 700ml)

Zubereitung

Die Sojabohnen waschen und mit 750ml Wasser für 18 Stunden einweichen. Dabei quellen sie auf ca. das 3fache auf. Nach dieser Zeit die Sojabohnen mit dem Einweichwasser im Mixer pürieren.

In der Zwischenzeit die 700ml Wasser zum Kochen bringen. Nun das Sojabohnenpüree hineingeben und bei ständigem Rühren für 15 Minuten köcheln lassen. Dabei kontinuierlich den Schaum von der Oberfläche abschöpfen.

Im Anschluss geben wir die Sojamilch durch ein mit Leinen ausgelegtes Tuch und lassen sie auskühlen. Das Ergebnis ist in Geschmack und Farbe kaum zu übertreffen. Genießen Sie die Sojamilch für maximal 3 Tage.

Selbstgemachter Himbeeressig

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Himbeeressig hat ein so wunderbares Aroma und ist ganz leicht selbstgemacht. Er eignet sich hervorragend als als Zugabe zur Vinaigrette, beispielsweise zu jungen Spinatsalat mit Nüssen. Dazu etwas Blauschimmelkäse (oder auch etwas leichteres) und das Schlemmen kann beginnen.

Zutaten für 1 L Flasche

1 l Weissweinessig (oder besser Champagneressig)
400g Himbeeren aus dem Garten oder Bioware
1 Tl dunkler alter Balsamicoessig

Zubereitung

Zu aller erst die Himbeeren waschen. Dann den Essig auf 40 Grad Ceslius erwärmen, die Himbeeren in eine Flasche geben und den warmen Essig darüber gießen. Anschließend auskühlen lassen und die Flasche verschliessen. Nun für 2 bis 3 Wochen kühl und dunkel reifen lassen.

Danach den Essig absieben und in gut gereinigte Flaschen abfüllen. Voila, fertig ist ein herrlicher selbstgemachter Himbeeressig.

Eignet sich auch ideal als Geschenk für Freunde und Familie.

Info: Man kann auch Blaubeeren oder rote Johannisbeeren verwenden, allerdings bleibt das Himbeer-Original ungeschlagen.

Bärlauchpesto

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Bärlauch-Pesto hat nicht nur ein verführerisches Aroma, es regt auch noch den Stoffwechsel an und wirkt gegen Trägheit. Dem italienischen Klassiker mit Basilikum steht es in nichts nach. Ganz im Gegenteil, durch die Verwendung von Bärlauch erhält das Pesto eine sehr angenehme Knoblauch-Note.

Zutaten für 1 Weckglas

100g frische Bärlauchblätter
50g geschälte Bio Mandeln
150ml Bio Olivenöl
Etwas zusätzliches Olivenöl um das Glas aufzufüllen
25g Parmesan
1/2 Teelöffel Salz
frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung

Info: Alle Zutaten sollten gekühlt sein ebenso die Küchenmaschine. Wenn die Zutaten zu warm sind, färbt sich das Pesto in ein unansehnliches braun.

1. Mandeln in einer Pfanne farblos anrösten und auskühlen lassen.

2. Nun die Blätter mit Bio Mandeln, Bio Olivenöl und Parmesan in der Maschine pürieren.

3. Zum Abschluss abschmecken und in das Glas füllen. Das Glas mit dem extra Olivenöl auffüllen und luftdicht verschliessen.

So hält sich das Pesto ein paar Monate im Kühlschrank. Nach dem Gebrauch immer wieder mit Öl auffüllen. Das Pesto passt hervorragend zu Pasta, Fisch und vegetarischen Gerichten.

Rosenblütenmarmelade selber machen

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Eine Rosenblütenmarmelade ist wunderbar aromatisch und ganz leicht selbst gemacht. Traumhaft zu einem ausgedehnten Frühstück, idealerweise mit selbstgebackenem Brot. Wir wünschen viel Vergnügen beim Nachkochen!

Zutaten für 2 Weckgläser

5 duftende Rosenblüten (nicht chemisch behandelt) oder
10 Hagebuttenblüten
1 Bio Zitrone
75g Zucker
300g Zucker
300ml Wasser
100g Pektinsirup (das Rezept für Pektinsirup finden Sie weiter unten)

Zubereitung

1. Den Strunk und die Blätter von den Rosendolden entfernen. Im Anschluss die Rosenblätter kurz mit Wasser abwaschen und klein schneiden. Zu den geschnittenen Blätter kommen 75g Zucker und der Saft einer gepressten Bio Zitrone. Die Blätter 10 Stunden marinieren lassen.

2. Am nächsten Tag 300g Zucker mit Wasser zum Kochen bringen. Die Hitze etwas reduzieren und die Rosenblättermarinade hinzufügen. Nun für etwa 15 Minuten simmern lassen.

3. Nach Ablauf der 15 Minuten den Pektinsirup hinzufügen und alles zusammen noch einmal für 10 Minuten kochen. Anschließend in Weckgläser füllen und verschliessen. Fertig ist eine wundervoll aromatische Rosenblütenmarmelade.

Zutaten Pektinsirup

2 Teile Apfel mit Schale und Kerngehäuse
1 Teil Wasser

Beispiel: Zutaten für 500ml Pektin

3 kg Apfel
1,5 l Wasser

Zubereitung Pektinsirup

Äpfel mit Schale und Kerngehäuse in Scheiben schneiden. In einen Topf geben und mit Wasser auffüllen. Zum Kochen bringen und dann für 30 Minuten leicht köcheln lassen. Den Inhalt des Topfes in ein mit Passiertuch ausgelegtes Sieb schütten und 24 Stunden abtropfen lassen. Am nächsten Tag den abgesiebten Saft in einen Topf füllen und um etwa die die Hälfte einkochen. Der Saft sollte so weit einkochen das er die Konsistenz von Sirup besitzt.

Das fertige Pektin kann nun in Gläser abgefüllt werden. Pektin kann auch sehr gut eingefroren werden.

200g des Sirups benötigt man um 1,25kg pektinarme Früchte zu binden.

Roh marinierter Spargelsalat

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Die Spargelzeit steht bevor und dieses kaiserliche Gemüse weckt in uns die Frühlingsgeister.

Spargel ist sehr vielseitig einsetzbar. So kreierte Johan Lafer einst in Semmelbrösel panierten Spargel und reichte dazu einen Dip. Aber hier soll es sich heute um Spargel als Salat handeln. Dieser Salat wird roh mariniert und weckt mit tollem Geschmack und einzigartiger Frische alle aus dem Winterschlaf.

Zutaten

10 Stangen Spargel
1 Orange
2 gekochte Eier
2 Zweige Estragon
1 Messerspitze Senfpulver
Salz, Zucker und
2 Esslöffel Noan Bio Olivenöl

Zubereitung

1. Den Spargel schälen. Nun den Spargel von der Spitze zum Ende hin mit dem Schäler in dünne lange Scheiben schälen.

2. Die Eier schälen, fein würfeln und zu den langen Spargelscheiben geben. Die Orangenhaut reiben, Saft auspressen und mit Senfpulver mischen. Estragon schneiden und ebenfalls hinzugeben. Diese aromatische Mischung nun zu dem Spargel und den Eiern geben. Dieses salzen, zuckern und etwas durchmengen.

3. Jetzt kann man den Salat 10- 20 Minuten marinieren lassen. Zum Schluss das Öl dazugeben und nochmals durchmengen. Fertig und bereit zum geniessen.

4. Wer möchte kann den Spargel auch mit Bärlauchpesto abschmecken. Das Rezept findet Ihr auch hier auf meiner Seite. Jedoch mit Behutsamkeit abschmecken. Den Bärlauch ist sehr intensiv. Ich empfehle maximal 2 Teelöffel zu der angegebenen Menge Spargel.

Akazienblütensorbet

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Lang ist es nicht mehr, daher möchten wir Sie bereits jetzt optimal vorbereiten. Sie fragen sich worauf? Den Sommer!

Der Duft, der einem im Juni während eines Spaziergangs in die Nase steigt ist kein geringerer als der Duft der Akazienblüten. Die Bäume sind voll davon und langsam beginnen diese Blüten vom Baum herabzurieseln um einen duftenden weissen Teppich auf dem Boden zu hinterlassen. Unser Küchenchef wollte diesen Duft einfangen und genussvoll zubereiten. Nach einigen Fehlversuchen gelang ihm ein ausgesprochen betörendes Sorbet, welches den Duft und das Aroma der Akazienblüten ideal einbindet.

Zutaten

700g gezupfte und gesäuberte Akazienblüten
800g BIO Zucker
1 Liter Wasser
Saft 1 BIO Zitrone

Zubereitung

Die gezupften Akazienblüten mit Zucker und Zitrone leicht verkneten und mit Folie abgedeckt an einem kühlen Ort für 24- 48 Stunden stehen lassen. Anschließend die Masse durch ein Sieb giessen und dabei die Blüten ausdrücken. Nun den daraus gewonnenen Sirup mit 1 Liter Wasser auf die 3/4 Menge einkochen. Danach auskühlen lassen. Nach Belieben kann noch mehr Zitronensaft hinzugegeben werden.

Diesen Saft nun in einer Eismaschine frieren und dann geniessen. Wer keine Eismaschine sein eigen nennen darf, kann die Masse natürlich auch im Tiefkühler über mehrere Stunden frieren lassen. Dabei gelegentlich mit einem Schneebesen umrühren. Das Umrühren bewirkt, das die Eiskristalle feiner und somit das Sorbet schön cremig wird.

Der beste Begleiter für dieses Sorbet sind wunderbar fruchtige Erdbeeren. Viel Spaß beim zubereiten und genießen.

Menü: Salat von Beten mit Zander und Mascarpone

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Wenn die Temperaturen und die Motivation für einen Restaurantbesuch am Anfang des neuen Jahres im Keller sind, ist es Zeit für frische Rezepte, die einfach und schnell zuhause nachgekocht werden können. Am besten eignen sich knackige Salate, Fisch und leichte Desserts, um keine zusätzlichen Festtagspfunde anzusetzen. Zur Anregung haben wir ein leckeres Menü für Sie kreiert, um zu zeigen, dass kreative und gesunde Küche ganz einfach ist.

Vorspeise:
Salat von Beten mit Zitrusfrucht, kandierten Kürbiskernen, Rucola und Scarmoza

Hauptspeise:
Auf der Haut gebratenes Zanderfilet auf Linsen, Senf und Kapern

Dessert:
Mascarponecreme mit gewürztem Kaffeegele und Banane

Salat von Beten mit Zitrusfrucht, kandierten Kürbiskernen, Rucola und Scarmoza

Zutaten für 2 Personen

2 kl. gelbe und rote Beteknollen
2 Orangen
1 Limone
3 EL Sherryessig
4 EL Olivenöl
4 EL Sonnenblumenöl
1 Sternanis, 1 Stange Zimt, 7 Pfefferkörner, 1 Zweig Rosmarin, ½ EL Salz
50g Kürbiskerne
30g Zucker
½ Chillischote
1 Bund Rucola
1 kleines Bund Schnittlauch
70g geräucherter Mozzarella (Scarmoza)

Zubereitung

Die Beten in einen Topf geben und mit Wasser bedecken. Nun die Gewürze dazugeben und zum kochen bringen. Die Temperatur verringern und die Beten für ca. 30 Minuten weich köcheln. Die Beten unter kaltem Wasser abspülen und dabei behutsam die Haut abstreifen. Die Rote Bete in grobe Würfel schneiden oder auf einer Mandoline reiben. Orangen und Limone mit einem scharfen Messer rundum schälen, dabei auch die weiße Haut entfernen. Zwischen den einzelnen Lamellen die Fruchtfilets herausschneiden

Für die Vinaigrette den Saft aus dem Rest von 1 Orange und der Limone in eine Schüssel ausdrücken. Zu dem gewonnenen Zitrussaft Sherryessig hinzufügen und nun unter ständigem Rühren, Oliven- und Sonnenblumenöl dazugeben.

Chillischote halbieren und Kerne entfernen, anschließend in feine Streifen schneiden. Zucker und 3 EL Wasser langsam in einer Pfanne zu hellem Karamell kochen. Sobald das Karamell beginnt die Farbe zu wechseln, Kürbiskerne unter ständigem Rühren mit einem Holzlöffel dazugeben. Der Zucker beginnt zu kristallisieren und bildet eine knusprig süße Kruste um die Kürbiskerne. Nun fehlen nur noch die Chillistreifen, etwas Salz und Pfeffer.

Wenn diese hinzugefügt wurden, für weitere 20 Sekunden rühren. Schnittlauch klein schneiden und den Scarmoza grob würfeln. Anschließend die Beten, Zitrusfilets, Käse und Schnittlauch mit der Vinaigrette in einer Schüssel marinieren. Mit Meersalz und Pfeffer abschmecken. Kurz vor dem Servieren mit gewaschenem Rucolasalat vermengen und mit den pikanten Kürbiskernen bestreuen.

Auf der Haut gebratenes Zanderfilet auf Linsen, Senf und Kapern

Zutaten

3 EL Olivenöl
2 dünne Scheiben Schinken oder Speck
100g geschält Linsen
100g rote Linsen
300 ml Gemüsefond
1 Schalotte
1 TL Tomatenmark
1 Knoblauchzehe
1 Lorbeerblatt, 1 Zweig Thymian, ¼ Suppengrün, Pfeffer
1 kleines Bund Petersilie gehackt
1 Zweig Estragon gehackt
1 EL grober Senf
2 EL Kapern
Abrieb von ½ Orange
1 Zanderfilet

Zubereitung

Schalotte schälen und in kleine Würfel schneiden. In Olivenöl anschwitzen, Tomatenmark, Knoblauch, Lorbeerblatt und Thymian unterrühren und mit Gemüsefond ablöschen. Die Linsen und das Suppengrün einlegen und bei abgedecktem Topf für ca. 15 Minuten kochen. Anschließend die roten Linsen dazugeben und für weitere 5 Minuten kochen lassen. Lorbeerblatt, Thymian und Suppengrün entfernen und mit Salz, Pfeffer, grobem Senf, gehackter Petersilie und Estragon abschmecken.

Für das Zanderfilet Pfanne erhitzen und das portionierte Stück leicht salzen. Etwas Öl in die Pfanne geben und den Zander mit der Hautseite nach unten in die Pfanne legen. Um die Bildung von Wellen zu verhindern, Backpapier auf das Filet legen und mit einem Topf beschweren. Somit brät der Fisch gleichmäßig auf der Hautseite. Die Temperatur auf die Hälfte verringern und nach 2 Minuten Topf und das Backpapier entfernen. Die Pfanne nun für 3 Minuten bei 190 Grad Celsius in den Ofen geben. Zu guter letzt, den Fisch aus dem Ofen nehmen und wenden. Als Abschluss eine Butterflocke, Orangenabrieb und die Kapern in die Pfanne geben.

Zum Anrichten Linsen auf den Teller geben, Zanderfilet auf die Linsen setzen und dezent mit der Kapernbutter abdecken.

Mascarponecreme mit gewürzten Kaffeegelee und Banane

Zutaten

125g Mascarpone
20 g Zucker
¼ Vanilleschote
Saft und Abrieb von ½ Limette
1 Eiweiß
30g Zucker
125 ml Kaffee
40g Zucker
¼ Vanilleschote
1 Sternanis
¼ Stange Zimt
3 Blatt Gelatine
2 Bananen
20g brauner Zucker
1 EL Wasser
Saft ½ Limette
100 ml Mangosaft

Zubereitung

Gelatine in kaltem Wasser einweichen, Kaffee mit Zucker und den Gewürzen einmal aufkochen. Die Gelatine ausdrücken und zum gewürzten Kaffee geben. In ein tiefes Gefäß füllen und im Kühlschrank gelieren lassen. Mascarpone mit Zucker, Vanille, Saft und Abrieb von Limette mit dem Schneebesen verrühren. Das Eiweiß mit Zucker steif schlagen. Nun das geschlagene Eiweiß unter die Mascarpone heben, in Gläser füllen und kalt stellen.

Die Bananen schälen und in Scheiben schneiden, anschließend mit Limettensaft beträufeln. Den braunen Zucker mit Wasser erhitzen bis er sich auflöst, dann mit Mangosaft ablöschen und über die Bananen geben. Erkalten lassen. Kurz vor dem anrichten das Kaffeegelee aus dem Kühlschrank nehmen, in Würfel schneiden oder mit einer Gabel zerkleinern. Nun die Banane auf die Creme geben und nach Geschmack mit dem Kaffeegelee bestücken. Als knusprigen Zusatz empfehlen sich Amarettini (kleines Mandelgebäck).

Um dieses Menü zeitlich besser aufzuteilen empfehle ich das Dessert als erstes herzustellen, da Beten und Linsen zeitgleich auf dem Herd kochen können.

Grünkohlchips

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Beim Einkaufen ist es immer dasselbe. Man macht sich die Einkaufsliste und kommt irgendwann zum Punkt „Knabberzeug“. Spätestens im Supermarkt vor dem Regal kommt die Frage auf „Ja was nehme ich denn nun“. Zum einen hat man eine riesige Auswahl aber zum anderen möchte man nicht immer diese fettigen oder mit künstlichen Aromen verstärkten Knabbereien kaufen. Unser Küchenchef tritt nun den Beweis an, dass Knabbereien für Film- oder Fernsehabend gesund und trotzdem lecker selbst zubereitet werden können.

Zutaten

1 Bund Grünkohl
2 EL Sesamöl
3 EL Sesamsamen
1 EL grobes Meersalz

Zubereitung

Den Grünkohl zupfen und waschen, dabei auch den Strunk aus der Blattmitte entfernen. Den Grünkohl nun mit dem Sesamöl, Meersalz und Sesamsamen durchmischen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben. Nun das Blech bei 140 Grad Celsius in den Ofen stellen und den Grünkohl 20 bis 30 Minuten schön knusprig backen.

Sollte ein Teil des Grünkohl bereits fertig sein und manche Blätter noch weich, dann sortiert bitte die fertig gebackenen aus und lasst diese bereits abkühlen. Sobald der Grünkohl fertig gebacken ist, aus dem Ofen herausnehmen und auskühlen lassen. Nun sind die Chips bereit sich jeden Film beliebigen Genres mit euch hinzugeben.

Parfait von Orangenblüte mit Limettenbaiser

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Unser Rezept des Monats im Dezember gewährt einen Einblick hinter die Kulissen des Gourmet Club Himmelpfort. Das Halbgefrorene von Orangenblüte mit Limettenbaiser stand im Dezember 2014 auf unserer Karte und erfreut sich bereits im Vorfeld großer Beliebtheit. Aus diesem Grund möchten wir das streng geheime Rezept unseres Küchenchefs mit Ihnen teilen. Überraschen Sie Ihre Liebsten mit einem traumhaften Dessert

Zutaten Halbgefrorenes

65g weiße Kuvertüre
1 Blatt Gelatine
1 Ei
1 Eiweiß
5 cl Cointreau
2 Esslöffel Orangenblütenwasser
130g geschlagene Sahne

Zubereitung Halbgefrorenes

Zuerst muss die Kuvertüre geschmolzen werden. Anschließend Gelatine in kaltem Wasser einweichen und die Sahne sowie das Eiweiß steif schlagen. Dann das ganze Ei mit Cointreau über dem Wasserbad weißschaumig schlagen und die ausgedrückte Gelatine dazugeben.

Nun die aufgelöste Schokolade und das Orangenblütenwasser hineinrühren. Geschlagene Sahne und Eiweiß abwechselnd unter die Schokoladenmasse heben. Die Parfaitmasse in eine Form füllen und für 3- 6 Stunden durchfrieren lassen.

Zutaten Limettenbaiser

1 Eiweiß
30 g Zucker
Abrieb von 2 Limetten

Zubereitung Limettenbaiser

Das Eiweiß mit dem Zucker mischen und auf dem Wasserbad rühren (nicht schlagen) bis sich die Zuckerkristalle gänzlich aufgelöst haben. Nun das Eiweiß schlagen bis es steif und komplett abgekühlt ist. Das Orangenblütenparfait aus der Form nehmen und mit dem Limettenbaiser ummanteln. Zu guter letzt mit einem Brenner abflämmen.

Sehr gut zu diesem Dessert passen frische Erdbeeren oder Orangen.

Winterliches Apfelmus

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Wer kennt ihn nicht, den Klassiker schlechthin in deutschen Küchen – Pfann- oder Eierkuchen. Ob mit Zimtzucker bestreut oder mit Marmelade oder Nougatcreme gefüllt, die beliebteste Variante ist und bleibt der Pfannkuchen mit Apfelmus. Das heutige Rezept widmet sich allerdings den allseits beliebten Pfannkuchen, sondern seinem Begleiter, dem Apfelmus.

Da es merklich kälter geworden ist und die Weihnachtszeit bald ansteht, haben wir diesem Rezept durch spezielle Gewürze wie Zimt und Sternanis etwas Winterlichkeit verliehen. Sie schmeicheln den Gaumen und stimmen auf die kommende Zeit ein.

Zutaten für 2 Weckgläser

4 Äpfel
2 Essl. Zitronensaft
80 g Zucker
30 g Honig
200 ml Apfelmost oder Direktsaft
1/4 Zimtstange
1/2 Sternanis
1 Lorbeerblatt

Zubereitung

Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in kleine Würfel schneiden. Zucker mit Honig und der Hälfte des Saftes 3 Minuten bei starker Hitze kochen. Dieser Sirup sollte keine Farbe annehmen.

Nun die Apfelwürfel, den Zitronensaft und alle Gewürze dazugeben und zugedeckt bei leichter Hitze solang kochen bis die Äpfel zerfallen. Jetzt werden die Gewürze herausgenommen und der gesamte Inhalt des Topfes im Mixer püriert. Wenn man das Apfelmus etwas dicker mag, nimmt man etwas von der im Topf befindlichen Flüssigkeit ab und kann somit die Konsistenz variieren.